Der Vesuv

Das Monster von Neapel

Der Vesuv ist der einzige auf dem europäischen Festland gelegene Vulkan, der immer noch aktiv ist, die anderen liegen auf Inseln (in Italien: der Ätna auf Sizilien, der Stromboli auf der Insel Stromboli).  Während des  katastrophalen Ausbruch des Jahres 79 n. Chr. regneten drei Tage lang fast ununterbrochen Steine und glühende Asche auf Pompeji nieder, den Rest erledigten die giftigen Schwefeldämpfe, die sich zusammen mit Lawinen aus Schlamm und Erde über die flüchtenden Bewohner ergossen. Von den 20.000 Einwohnern Pompejis starben etwa 5.000.

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Der Hauptgipfel ist heute 1.281 m hoch, früher war er wesentlich höher. Vor dem katastrophalen Ausbruch des Jahres 79 n. Chr., bei dem die Städte Pompeji und Herculaneum unter einer bis zu 7 m dicken Schicht aus Asche und Lavaschlacke begraben wurden, war der Vesuv über tausend Jahre lang ruhig geblieben und die Bewohner der beiden Städte wähnten sich deshalb absolut sicher.

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Zwischen 1631 und 1944 gab es eine fast ununterbrochene vulkanische Aktivität mit Pausen von 10 oder höchstens 20 Jahren.

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Der heftigste Ausbruch im 20. Jahrhundert ereignete sich 1906, mit 300 Toten und der Zerstörung der Stadt Ottaviano, die vollständig unter der Vulkanasche begraben wurde. 

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Der letzte Lavastrom

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Der bis heute letzte Ausbruch des Vesuvs ereignete sich zwischen dem 18. und dem 29. März 1944, als Neapel von amerikanischen Truppen besetzt war.


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