Neapel

Neapel (italienisch Napoli) ist mit knapp einer Million Einwohnern die drittgrößte Stadt Italiens. Die Hauptstadt der Region Kampanien sowie der Metropolitanstadt Neapel ist ein wirtschaftliches und kulturelles Zentrum Süditaliens. Die Metropolregion hat bis zu 4,4 Millionen Einwohner. Viele Neapolitaner sprechen das stark vom Standarditalienischen abweichende Neapolitanisch.
Die ursprüngliche griechische Siedlung trug den Namen Neapolis („Neustadt“). Später geriet sie unter römische Herrschaft. Vom Spätmittelalter bis zum 18. Jahrhundert gehörte Neapel zu den größten Städten Europas. Seine politische Geschichte ist über weite Strecken von Fremdherrschaft geprägt, zudem war es die Hauptstadt süditalienischer Reiche.

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Die Piazza Garibaldi (ein Freiheitskämpfer um 1860) und die “Statione Centrale” sind ein Verkehrsknotenpunkt im Zentrum von Neapel und nahe zur Altstadt.

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Ein Highlight in der Altstadt von Neapel ist die Piazza del Gesù Nuovo. Beim Überqueren des Platzes sticht sofort der vierzig Meter hohe Obelisco dell’Immacolata (Foto rechts) ins Auge, der im Jahr 1747 aus der Spendensammlung eines Volkspredigers erbaut wurde. Rund um die Piazza liegen viele Restaurants und Bars.

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Dieser Obelisk in der Mitte des Platzes San Domenico wurde zum Dank an St. Domenico errichtet, der die Stadt angeblich von der großen Pest des Jahres 1656 befreite.

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Die Chiesa del Gesù Nuovo (oder Trinità Maggiore) in der Altstadt ist eine der wichtigsten Kirchen von Neapel. Sie hat eine Fassade mit einem geheimnisvollen Pentagramm und eine üppige barocke Ausstattung. Die Kirche liegt an der Piazza Gesù Nuovo in der Altstadt.

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Die Galleria Umberto I in Neapel ist die erste Einkaufspassage der Welt. Sie wurde Ende des 19. Jahrhunderts errichtet und wird von einem kuppelförmigen Glasdach überspannt.
Die Atmosphäre in dieser Galerie ist atemberaubend, was zum einen an der großen Höhe des Bauwerkes, zum anderen an den reichen Verzierungen liegt. Auf den Böden finden sich Mosaike, die Aus- und Eingänge der Galerie sind mit Stuckbögen verziert.

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Die Piazza Plebiscito vor dem Königspalast ist zweifellos nicht nur der berühmteste Platz in Neapel, sondern auch der größte und repräsentativste. Zwischen Fußgängerzone und Uferpromenade schlägt das Herz der Stadt. Hier wird gefeiert und flaniert.

Der Name Piazza del Plebiscito (dt. "Platz der Volksabstimmung") erinnert an eine Abstimmung am 21. Oktober 1860 in Süditalien, dem damaligen Königreich, bei der Sizilien sich  mit Piemont vereinigte.

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Das Castel Sant’Elmo ist eine Festung. Direkt daneben liegt das Kloster Certosa di San Martino. Diese beiden Gebäude liegen über der Stadt auf dem Vomero und sind damit weithin sichtbare Wahrzeichen der Stadt. Der Name „Sant’Elmo“ stammt von einer Kirche aus dem 10. Jahrhundert.

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Das Castel Nuovo (italienisch: ‚Neue Burg‘), oft auch Maschio Angioino genannt, ist eine Burg in Neapel. Es ist eines der bekanntesten Bauwerke der Stadt. Die Burg wurde seit dem Baubeginn 1279 mehrfach umgebaut und renoviert. Sie diente unter verschiedenen Königen meist in einer Doppelfunktion als Festung und Residenz.

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Unterwegs gibt es viele Möglichkeiten, seinen Hunger zu stillen oder Souvenirs zu kaufen.

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Ein Spaziergang durch die Krippenstraße in der Altstadt gehört zu jedem Neapelbesuch. In den Geschäften der Via San Gregorio Armeno gibt es einfach alles für die neapolitanische Krippe, vom flackernden Pizzaofen bis zum Gemüsestand.

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Die Piazzetta Nilo ist einer charakteristischsten Plätze in Neapel. Bei einem Spaziergang durch die geheimnisvolle Altstadt wird man dort von der antiken Marmorstatue des Gottes Nil begrüßt. Die Statue ist eine Marmorskulptur aus der römischen Zeit zwischen dem zweiten und dritten Jahrhundert. Die Skulptur zeigt Dio Nilo als alten bärtigen Mann und halb nackt liegend auf den Flusswellen, die Füße auf den Kopf eines Krokodils gelegt. Sein linker Arm liegt auf einer Sphinx, seine rechte Hand hält ein Füllhorn.

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Aussichten auf Neapel

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Das Castel dell’Ovo (lateinisch Castrum Ovi, deutsch Eierfestung) ist die älteste erhaltene Befestigung der Stadt Neapel im Stadtteil San Ferdinando. Sie befindet sich auf der kleinen Insel Megaride, die durch einen begehbaren Steg mit dem Festland verbunden ist. Ihr Name (Eierfestung) kommt von einer Legende, nach der der römische Dichter Vergil ein Ei in das Fundament des Bauwerks gelegt haben soll.


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