Fischersiedlung Gothmund

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Gothmund ist eine Fischersiedlung an der Trave, zwischen Lübeck und Travemünde gelegen. Die Siedlung diente ursprünglich als Zwischenstation, um den von der Ostsee kommenden Fischern die lange Rückreise auf der Trave zu den Lübecker Häfen abzukürzen. Der natürliche Schutzhafen ist durch einen Schilfgürtel von der Trave abgetrennt. Anfangs waren nur einfache Katen (Schutzhütten) für kurzzeitigen Aufenthalt vorhanden, später wurden feste Häuser gebaut.  Die Siedlung wurde durch das Ostseesturmhochwasser am 13. November 1872 stark beschädigt; bei einem Brand im Jahre 1893 wurde fast die Hälfte aller Häuser zerstört. 

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Die reetgedeckten Fischerhäuser können heute durch einen Spazierweg, der durch die Siedlung führt, betrachtet werden. Unter Denkmalschutz stehen die Häuser Fischerweg 10 bis 18. Die Siedlung selbst ist autofrei. Im natürlichen Schutzhafen sind noch einige aktiv benutzte Fischerboote vorhanden.

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