Die Borromäischen Inseln

Die Borromäischen Inseln sind eine Gruppe von fünf Binneninseln im italienischen Teil des Lago Maggiore. Sie liegen im Golf von Verbania, zwischen Verbania im Norden und Stresa im Süden. Ihr Name leitet sich von der Familie Borromeo ab, in deren Besitz die Inseln seit dem 12. Jahrhundert waren.

Blick auf die Isola Bella

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Die Isola Bella (deutsch: schöne Insel)  ist etwa 400 Meter vor der Gemeinde Stresa entfernt. Sie ist 320 Meter lang und 180 Meter breit, im Nordwesten ist sie bebaut mit dem Palazzo Borromeo, an den sich im Südosten die Gartenanlagen des Palastes anschließen.

Carlo III. Borromeo begann damit auf der Insel einen Palast für seine Frau, Isabella D’Adda, zu errichten. Nach ihr wurde die Insel Isola Isabella benannt, mit den Jahren verkürzte sich der Name zu Isola Bella.

 

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Der Palazzo Borromeo und seine Gärten sind ein Schmuckstück barocker Kunst. Auf dem Rundgang durch den Palast durchquert man elegant eingerichtete Salons mit den herrlichen Ausblicken auf den See, sieht zahlreiche Gemälde berühmter Künstler, kostbare Möbel, Marmor, neoklassizistischen Stuck, antike Skulpturen, Rüstungen und flämische Wandteppiche mit Goldfäden und aus Seide.

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Im Untergeschoss befinden sich mehrere Muschelgrotten, die kunstvoll mit hellen und dunklen Stein- und Muschelverzierungen ausgestaltet sind.

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Die Gartenanlagen erheben sich treppen- und pyramidenförmig nach antikem Vorbild und sind mit Balustraden eingefasst, auf denen zahlreiche Statuen von mythologischen Helden und Tieren verteilt sind.

Die Gärten beherbergen allerlei exotische Blumen, Pflanzen, Bäume und Obstsorten.

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Nach Jahrhunderten Arbeit beendete Prinz Vitaliano X. Borromeo Arese (1892 – 1982) den Palast mit dem Bau des großen Salons (1948 – 1952), der nördlichen Fassade und des großen Hafens am oberen Ende der Insel (1948 – 1958).

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Blick auf die Isola Pescatori

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Die Isola dei Pescatori (deutsch: Fischerinsel), auch Isola Superiore (deutsch: Obere Insel) genannt, ist die einzige Insel im See, die seit Beginn des 14. Jahrhunderts bis heute dauerhaft bewohnt ist.

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